Packstationen im Supermarkt
Hab ich mich wieder geärgert. Nur drei Artikel hab ich gebraucht, natürlich nicht gefunden weil bisher noch nie gekauft. Einen Mitarbeiter auftreiben? leichter gesagt, als getan. Nachdem ich dann auch noch ewig an der Kasse stand durfte ich nach gut 30 Minuten den Supermarkt wieder verlassen.
Und da hab ich mich mal wieder gefragt: Warum kann ich nicht online kaufen?
Das heißt ja noch nicht, dass mir meine Erdbeeren zermatscht per Post geliefert werden müssen. Die großen Supermarktketten haben doch Deutschlandweit ihre Filialen in wirklich jedem Nest sitzen. Also…
Online den Markt meiner Wahl aufsuchen und aus dem aktuellen Angebot die gewünschten Artikel auswählen, ohne mich durch Regale wühlen zu müssen. Hier kann ich auch meine Zahlungsmöglichkeiten wählen. Kreditkarte, Bankeinzug oder wenn ich gerne ein Schwätzchen mit der/dem Kassierer/in halten möchte dann bezahl ich eben vor Ort. Während ich noch gemütlich meinen Kaffee trinke und die Zeitung lese packt ein freundlicher Supermarktmitarbeiter meine Bestellung zusammen. Und wenn ich später im Supermarkt vorbei schaue muss ich nur meine Bestellung an der Packstation abholen. 2 Minuten – durch die Eingangstür – Bestellung abholen – und wieder raus.
Wär das eine etwas bessere Welt?
Natürlich wäre, da auch noch ein regionaler Lieferservice denkbar…. ach es geht immer noch besser.










Da schleift’s ganz klar noch in Deutschland!
Tesco (der Aldi Großbritanniens) macht das schon ganz nett:
Man kann im Onlineshop (tesco.com) bestellen, die Waren werden im lokalen Tesco-Laden komissioniert und von dort aus verschickt. (bis max. 15 Minuten Fahrtzeit waren’s glaube ich).
Gibt’s eine ganz interessante Fallstudie zu:
Maria Madlberger – Electronic Retailing, Seite 150 bis ~155
klick => http://www.google.com/books?id=OJN3GtG3nhYC&pg=PP1&dq=Electronic+Retailing++Von+Maria+Madlberger&ei=omZsSZuEIZm8zgSzivTiBQ&hl=de
Solche Versuche gab es ja schon öfters. Das große Problem besteht in den wirklich geringen Margen in Deutschland. Hieran ist ja bereits Wal Mart in Deutschland gescheitert. Wenn du jetzt Produkte liefern oder einfach nur dem Kunden fertig verpackt zusammenstellen möchtest, brauchst du dafür Mitarbeiter. Und diese müssen bezahlt werden. Bedeutet: Der Einkauf müsste teurer sein als wenn du es selber direkt gekauft hättest. Und wie viel wärst du bereit, extra zu bezahlen? Bei einem Einkauf von 15 Euro vielleicht 2,50 Euro mehr? Oder 5 Euro? Ich habe keine Ahnung wie viel sowas kosten würde, aber es müsste auf jeden Fall teurer sein.
Klar, das ist natürlich absolut richtig. Es muss sich rechnen für die Märkte.
Logisch wäre auch, mit meinen drei Artikeln wäre das absolut nicht lohnend. Da brauchts natürlich einen Mindestbestellwert. Und/oder wenn man unter dem Mindestwert bleibt kostet es eben extra.
Mit den Margen in dem Bereich kenn ich mich wahrlich nicht aus. Will mir da auch gar nicht anmaßen zu behaupten es wäre “sooo einfach”. aber es wäre schön
Vorstellbar wäre auch ein Abo. Sodass man sich z.B. wöchentlich das nötigste (was man sowieso immer kauft) zusammenpacken lässt. Das könnte man dann bis zu einen Tag vorher mit weiteren gewünschten Artikeln online ergänzen. So wäre eine gewisse Abhängigkeit von dem Markt geschaffen.
Sicher nicht einfach, wie du schon sagst sind viel zu viele “geringwertige” Güter dabei. Müsste man mal durchrechnen
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