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FH Neubau – JA zur Ausbildung in Würzburg

20 Juni 2008 3 Comments

Kluge Köpfe bleiben hier???
(Bildquelle: Würzburg AG)

“Willkommen in der Universitätsstadt Würzburg…” Mit diesem Satz werden Besucher der Stadt schon am Bahnhof empfangen. Würzburg ist stolz darauf. Und Würzburg bildet nicht nur an der Universität sondern auch an einer Fachhochschule, die von der Wirtschaft händeringend gesuchten Fachkräfte, aus.
“Kluge Köpfe bleiben hier!” – Mit diesem Slogan wirbt die Würzburg AG dafür, Studenten und hochqualifizierte Kräfte in der Stadt zu behalten. Vielleicht sind bald nicht mal mehr die Studenten da…

Ein Neubau schafft Abhilfe und bietet neue Möglichkeiten für Würzburg!

Schon seit mehreren Jahren ist die Fachhochschule Würzburg mit ihren Räumlichkeiten am Limit. Wer die Entwicklung der Studentenzahlen anschaut wird erkennen, dass die sehr gute Ausbildung am Standort Würzburg in Gefahr ist. Nur mit einem sofortigen Neubau kann der Standort Würzburg für Junge Menschen ein interessanter Ausbildungsort bleiben – und umgekehrt – kann Würzburg jungen Menschen eine gute Ausbildung bieten. Studieren in provisorischen und viel zu kleinen Pavillions, oder in Würzburg verteilt (teilweise in Wohnhäusern untergebrachte Einrichtungen) bieten keine akzeptable Umgebung. Nun ist eine völlig rechtmäßige Baugenehmigung am Sanderheinrichsleitenweg erteilt worden. Der Neubau, die vom Staat erteilten Gelder und somit der Fachhochschulstandort Würzburg wird jetzt von der “Bürgerinitiative Alandsgrund” in Gefahr gebracht.

Hier nochmal in Kürze echte Fakten zum geplanten Neubau, und der Situation rund um die FH in Würzburg:

  • gebaut wird nicht auf dem Alandsgrund. Baufläche ist ein Ackergrundstück. Im Gegenzug werden dafür sogar etwa 20.000 qm Biotopfläche neu angelegt.
  • seit Jahren sind Studenten in Notunterkünften in ganz Würzburg verteilt
  • 2011 endet der erste G8 Jahrgang. Aus Gründen der Gleichberechtigung sind Hochschulen verpflichtet worden mehr Studienanfänger aufzunehmen. In Würzburg ist dafür kein Platz!
  • die Leighton Barracs gehören noch immer den Vereinigten Staaten. Eine effektive Nutzung dieser Flächen ist frühestens in acht Jahren Möglich.
  • Der Bauantrag am Sanderheinrichsleitenweg wurde bereits genehmigt und geplant. Eine Ablehnung durch einen Bürgerentscheid kostet Würzburg (und somit den Steuerzahler) hohe Summen.

Weiterführende Links zum Thema:

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3 Comments »

  • Georg Weidner said:

    Bürgerentscheid zum FH-Neubau am Sanderheinrichsleitenweg (Würzburg)…

    Oh, mon dieu! Die Würzburger sind nicht nur deutsch, nein sie sind auch fränkisch! Das bedeutet neben einer Vorliebe für ausgezeichneten Wein auch eine tiefe Verehrung des Status quo. Leider bekommt das diesmal die FH-Würzburg (also wir Studenten) …

  • Der Alandsgrund-Bürgerentscheid im Netz bei Würzblog said:

    [...] Blogosphäre kommt zu dem Thema langsam in Schwung. Immer mehr Studenten der FH melden sich zu Wort und geben ihren Unmut gegen den Bürgerentscheid und ihr Ja zum Standort Alandsgrund kund, [...]

  • Mario Fischer said:

    Unfassbar. Jetzt verliert die Bürgerinitiative gegen den Neubau völlig den Halt. Nachdem alle Argumente der BI vor allem hier im Web in Blogs vernichtend zerlegt wurden, werden sie jetzt richtig fuchtig. Letzte Woche kam man noch mit dem Argument, dass die vielen Autos zuviel Reifenabrieb auf der Straße hinterlassen würden. Eigentlich war damit schon eine Bankrotterklärung verkündet. Aber sie können noch tiefer sinken, wie ein Artikel in der Mainpost Online gestern (16.6.08) zeigt. Dass sie alles besser wissen als alle anderen ist nicht neu. Jetzt werden sie der Stadt Würzburg Täuschung und Tricks vor – und die Krönung: “Wir vertreten die Interessen der FH weitaus mehr als sie selbst.“ Ja geht´s noch? 30 anwohnende Sektierer und ein paar verbohrte Ökoanhänger sind schlauer als der Rest der Welt.

    Mein Großvater hat immer gesagt: “Wer schreit hat Unrecht”. Ich hab diesen Spruch nun über 40 Jahre lang “beobachtet” und festgestellt, dass er stimmt. Die BI merkt wohl nun, dass sie keinen Boden mehr unter die Füße bekommt und wird patziger, unverschämter und der Ton wird deutlich rauher. Umso besser. Soll sich die Bevölkerung von Würzburg selber ein Bild von dieser Gruppe und damit eine Meinung bilden. Eigentlich braucht man jetzt gar nicht mehr groß argumentieren. Die fangen scheinbar an, sich selber extrem laut zu disqualifizieren. Recht so!

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